JOIN THE ILLUMINATI666 BROTHERHOOD – Betrugswarnung: Scam-Kommentar mit illumnatib53@gmail.com und +234 901 788 7682 auf NETZ-TRENDS.de

Warnhinweis der Redaktion vor Rip Deals

Rip Deal - Die Redaktion von NETZ-TRENDS.de warnt ausdrücklich vor einem aktuell abgefangenen Betrugs- und Sekten-Scam, der über einen Kommentar-Eintragungsversuch auf unserer Website verbreitet werden sollte. Der Text stammt von Absendern, die sich unter der Bezeichnung „JOIN THE ILLUMINATI666 BROTHERHOOD“ ausgeben und mit der E-Mail-Adresse illumnatib53@gmail.com sowie der Telefon-/WhatsApp-Nummer +234 901 788 7682 auftreten. Die verwendete Vorwahl deutet auf eine mutmaßliche Herkunft aus Nigeria hin. Inhaltlich handelt es sich um ein klassisches, international bekanntes Betrugsmuster. Im Rahmen dieses Hintergrundartikels gehen wir auch auf andere Formen von Rip Deals und Tätergruppen ein.

Was konkret passiert ist

Im Rahmen eines Moderationsprozesses wurde ein Kommentarversuch blockiert, der Leser mit spektakulären Versprechen ködern sollte. In Aussicht gestellt werden 120 Millionen US-Dollar, ein Auto und ein Haus an einem beliebigen Ort der Welt, angeblich als Gegenleistung für eine „Mitgliedschaft“ in einer sogenannten „Illuminati-Bruderschaft“. Gleichzeitig werden die Betroffenen aufgefordert, umfangreiche personenbezogene Daten preiszugeben, darunter vollständiger Name, Adresse, Familienstand, Angaben zu Angehörigen, Beruf, Mobilnummer sowie Land und Bundesstaat.

Warum dieser Inhalt gefährlich ist

Die Gefahr liegt in der systematischen Datensammlung und der anschließenden kriminellen Verwertung. Solche Nachrichten sind darauf ausgelegt, Identitäten zu missbrauchen, Daten weiterzuverkaufen oder in einem zweiten Schritt Vorauszahlungen zu erpressen. Man spricht auch von Rip Deals, Beziehungsweise einem Rip Deal. Rip-Versprechen sind bewusst unrealistisch, um emotionale Trigger wie Reichtum, Ruhm und Macht zu aktivieren. In vielen dokumentierten Fällen folgt nach dem Erstkontakt die Forderung nach angeblichen Mitglieds-, Verwaltungs- oder Freischaltgebühren, ohne dass jemals eine reale Gegenleistung erbracht wird.

Typisches Vorgehen solcher Betrugsnetzwerke

Charakteristisch ist die Platzierung von Spam-Kommentaren auf öffentlich sichtbaren Websites, um Vertrauen zu simulieren und Reichweite zu erzielen. Die Kommunikation wird anschließend gezielt auf private Kanäle wie WhatsApp oder kostenlose E-Mail-Dienste verlagert. Dort wird mit Zeitdruck, Exklusivität und psychologischer Manipulation gearbeitet. Die Kombination aus anonymen Absendern, kostenlosen Mailkonten und internationaler Rufnummer ist ein bekanntes Scam-Muster.

Klare Einordnung der Redaktion

Es handelt sich nicht um eine reale Organisation, nicht um legitime „Illuminati“ und nicht um ein seriöses Geschäfts- oder Förderangebot. Der Text erfüllt sämtliche Kriterien eines betrügerischen Lockangebots. Jede Kontaktaufnahme birgt ein erhebliches Risiko für finanzielle Schäden, Identitätsdiebstahl und weitere Erpressungsversuche.

Was Leser jetzt tun sollten

Wer auf solche Inhalte stößt, sollte keinesfalls reagieren, keine persönlichen Daten übermitteln und keine Zahlungen leisten. Bereits erfolgte Kontakte sollten dokumentiert und bei Bedarf den zuständigen Stellen gemeldet werden. Die Redaktion von NETZ-TRENDS.de wird vergleichbare Versuche weiterhin konsequent blockieren und transparent machen.

NETZ-TRENDS.de – Redaktion
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Rip Deal – Herkunft, Bedeutung und internationale Bezeichnungen eines globalen Betrugsbegriffs

Ein Begriff aus dem Milieu organisierter Täuschung

Der Ausdruck Rip Deal ist kein Zufallsprodukt der Medienberichterstattung, sondern ein Begriff, der direkt aus dem englischsprachigen Betrugsmilieu stammt. Seine Wurzel liegt im Verb „to rip off“, das umgangssprachlich betrügen, abzocken, jemanden über den Tisch ziehen bedeutet. Ein „Deal“, der von Beginn an auf Täuschung angelegt ist, wird damit sprachlich präzise beschrieben: ein Betrugsdeal.

In dieser Kombination wurde der Begriff zunächst im angloamerikanischen Raum verwendet und fand später Eingang in den Sprachgebrauch von Ermittlungsbehörden, Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaften in Europa. Heute ist „Rip Deal“ ein fester Fachterminus, insbesondere im deutschsprachigen Raum, obwohl er kein juristischer Tatbestand, sondern eine kriminalistische Kategorisierung ist.

Wie der Rip Deal kriminalistisch definiert wird

Ein Rip Deal bezeichnet Betrugskonstellationen, bei denen Täter mit scheinbar seriösen Geschäften, Investitionsangeboten, Immobilien- oder Geldtransaktionen Vertrauen aufbauen, um ihr Opfer zu einer Übergabe von Vermögenswerten zu bewegen. Die Täuschung erfolgt häufig erst im letzten Moment, etwa durch Falschgeld, wertlose Papiere, Attrappen, Austauschmanöver oder offene Bedrohung.

Charakteristisch ist dabei die professionelle Inszenierung: internationale Treffpunkte, Hotels, Anwälte, Dolmetscher, angebliche Investoren, Bargeldkoffer. Genau diese Nähe zur Realität unterscheidet Rip Deals von einfachen Internetbetrügereien.

Warum sich der englische Begriff international durchgesetzt hat

Der Begriff Rip Deal wird bis heute in vielen Ländern bewusst nicht übersetzt, weil er sich als präziser Szenebegriff etabliert hat. Ähnlich wie bei „Money Laundering“ oder „Phishing“ blieb das englische Original erhalten, da es von Ermittlern länderübergreifend verstanden wird und komplexe Betrugsabläufe in einem Wort bündelt.

Gleichzeitig existieren in vielen Sprachen eigene Bezeichnungen, die sinngemäß dasselbe beschreiben, jedoch kulturell und sprachlich angepasst sind.

Wie der Rip Deal in anderen Sprachen bezeichnet wird

Im Französischen wird meist von „arnaque au faux investissement“, „escroquerie avec remise d’argent“ oder umgangssprachlich „arnaque au faux deal“ gesprochen.
Im Spanischen ist der Begriff „estafa con falso negocio“ oder „fraude por intercambio fraudulento“ gebräuchlich.
Im Niederländischen spricht man von „oplichtingsdeal“ oder „wisseltruc-fraude“, je nach Ablauf.
Im Polnischen findet sich häufig „oszustwo inwestycyjne“ oder „przekręt z fałszywą transakcją“.
Im Russischen wird der Sachverhalt als „мошенническая сделка“ oder „афера с подменой денег“ beschrieben.
Im Griechischen taucht der Begriff „απάτη με ψεύτικη συναλλαγή“ auf.
Im Portugiesischen spricht man von „golpe do falso negócio“ oder „fraude por troca“.
Im Türkischen wird häufig „nitelikli dolandırıcılık“ oder spezifischer „sahte ticaret dolandırıcılığı“ verwendet.
Im Arabischen wird der Tatbestand als „احتيال مالي“ oder „عملية احتيال تجارية“ bezeichnet.
Im Rumänischen ist „înșelăciune prin tranzacție falsă“ üblich.
Im Bulgarischen spricht man von „измамна сделка“ oder „финансова измама“.
Im Serbischen und Kroatischen wird der Begriff meist mit „prevarna transakcija“ oder „organizirana prijevara“ umschrieben.

Bezeichnungen im Umfeld von Sinti und Roma

In den Sprachvarianten der Sinti und Roma existiert kein einheitlicher technischer Fachbegriff für „Rip Deal“. Stattdessen werden kontextabhängige Umschreibungen verwendet, etwa sinngemäß „falsches Geschäft“, „betrügerischer Tausch“ oder „Lüge mit Geld“, regional unterschiedlich formuliert. Auch hier zeigt sich, dass der englische Begriff „Rip Deal“ häufig als Fremdwort übernommen oder durch die jeweilige Landessprache ersetzt wird.

Warum der Begriff bis heute relevant ist

Der Rip Deal ist kein Relikt vergangener Jahrzehnte. Im Gegenteil: Er hat sich digital weiterentwickelt, ohne seinen Kern zu verlieren. Während früher persönliche Treffen dominierten, beginnen viele Rip Deals heute online, über E-Mail, Messenger oder soziale Netzwerke, und enden erst später mit realen Geldforderungen oder Übergaben.

Gerade deshalb ist der Begriff bis heute wichtig. Er steht für eine hochprofessionelle Betrugsform, die auf Vertrauen, Inszenierung und psychologische Manipulation setzt – unabhängig von Sprache, Land oder Kultur.

Rip Deal und Roma – kriminalistische Einordnung, Hintergründe und notwendige Differenzierung

Warum der Name „Roma“ im Zusammenhang mit Rip Deals immer wieder auftaucht

In kriminalistischen Lagebildern europäischer Ermittlungsbehörden taucht der Begriff Roma im Zusammenhang mit Rip-Deal-Strukturen immer wieder auf. Diese Nennung ist keine ethnische Zuschreibung, sondern eine phänomenbezogene Beschreibung einzelner Tätergruppierungen, die in bestimmten Betrugsfeldern überdurchschnittlich häufig identifiziert wurden. Entscheidend ist dabei: Es handelt sich um kleine, organisierte Netzwerke – nicht um eine Bevölkerungsgruppe als Ganzes.

Polizei und Staatsanwaltschaften verwenden den Begriff ausschließlich deskriptiv, um Netzwerkstrukturen, Mobilität, familiäre Verbindungen und Tatmuster zu analysieren. In offiziellen Akten wird regelmäßig betont, dass die große Mehrheit der Roma in keiner Weise kriminalitätsbelastet ist.

Warum gerade Rip Deals für bestimmte Gruppen attraktiv sind

Rip Deals erfordern keine formale Infrastruktur, keine Firmen, keine digitalen Spuren über lange Zeiträume und keine dauerhafte Präsenz an einem Ort. Genau diese Eigenschaften machen sie für hochmobile Tätergruppen attraktiv, unabhängig von Herkunft oder Ethnie.

In den bekannten Fällen spielen häufig folgende Faktoren eine Rolle: familiäre Organisation, internationale Mobilität, Mehrsprachigkeit, Erfahrung mit informellen Wirtschaftsstrukturen und ein ausgeprägtes Rollenverständnis innerhalb der Gruppe. Diese Merkmale finden sich in vielen transnationalen Betrugsformen – nicht nur bei Roma, sondern ebenso bei anderen international agierenden Tätergruppen.

In welchen Bereichen Roma-Netzwerke tatsächlich auftreten

Wichtig für die Einordnung ist, dass Roma-Gruppen nicht in allen Betrugsfeldern aktiv sind und gerade moderne Online-Scams häufig nicht von ihnen betrieben werden. Klassische Felder, in denen Ermittler in der Vergangenheit Roma-Netzwerke identifiziert haben, sind vor allem analoge, persönliche Delikte.

Dazu zählen insbesondere Rip Deals mit persönlicher Geldübergabe, Gold- und Bargeldbetrug, Immobilien- oder Fahrzeuggeschäfte mit Barzahlung, Austausch- und Wechseltricks sowie Trickdiebstähle im direkten Kontakt. Diese Delikte setzen physische Präsenz, soziale Interaktion und Inszenierung voraus. Klassische "Geschäftsbereiche" sind:

Kreditvermittlung, Goldkäufe, angebliche Start-Up-Beteiligungen, Pferde, Luxusautos, Immobilien, Schmuck, Rolex, Antiquitäten, Kunstmarkt, Kryptos, Schiffe, Speedboats, Yachten etc.

Wo Roma-Netzwerke geografisch verortet sind

Kriminalistisch relevante Gruppierungen wurden in der Vergangenheit vor allem in Südosteuropa identifiziert, insbesondere in Teilen von Rumänien, Bulgarien, Serbien und der Slowakei, sowie in westeuropäischen Transit- und Zielstaaten wie Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden und der Schweiz. Entscheidend ist dabei nicht der Wohnsitz allein, sondern die grenzüberschreitende Beweglichkeit.

Viele der bekannten Strukturen agieren temporär, reisen für einzelne Taten ein und verlassen das Land wieder. Genau dieses Muster erschwert Ermittlungen und erklärt, warum Rip Deals oft als international organisiert gelten.

Warum das NETZ-TRENDS.de-Beispiel ausdrücklich nicht dazugehört

Das von NETZ-TRENDS.de dokumentierte Beispiel – ein Illuminati-Scam über Kommentarversuche, E-Mail und WhatsApp – gehört nicht in dieses Deliktfeld. Solche digitalen Massenbetrugsmodelle stammen typischerweise aus anderen Täterkreisen, häufig aus hochgradig arbeitsteilig organisierten Online-Strukturen, bei denen Automatisierung, Social Engineering und Fernkommunikation im Vordergrund stehen.

Roma-Netzwerke sind in diesem Bereich nicht prägend, da digitale Scams eine völlig andere Infrastruktur, andere Kompetenzen und andere Risikoabwägungen erfordern als klassische Rip Deals mit persönlicher Übergabe.

Warum diese Differenzierung wichtig ist

Ohne klare Trennung entsteht schnell ein verkürztes und falsches Bild, das weder der Realität noch der Verantwortung von Medien gerecht wird. Kriminalitätsanalyse bedeutet Tatmuster zu benennen, ohne ganze Gruppen zu stigmatisieren. Genau deshalb ist die präzise Abgrenzung zwischen klassischem Rip Deal, modernem Online-Scam und unterschiedlichen Täterstrukturen entscheidend.

Fazit

Roma tauchen im Kontext von Rip Deals nicht aufgrund ihrer Herkunft auf, sondern weil einzelne, klar abgrenzbare Netzwerke historisch in bestimmten analogen Betrugsformen aktiv waren. Diese Aktivitäten konzentrieren sich auf persönliche Übergaben, Bar- und Tauschgeschäfte und hochmobile internationale Tatmuster. Moderne Online-Betrugsformen, wie sie NETZ-TRENDS.de aktuell dokumentiert, gehören nicht dazu.

Eine sachliche, nüchterne Einordnung schützt vor Pauschalisierung – und hilft gleichzeitig, Betrugsmuster realistisch zu erkennen und einzuordnen.

NETZ-TRENDS.de – Hintergrund & kriminalistische Einordnung

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