Tiere Drei Deutsche sterben an Eichhörnchen-Virus

Die Züchter sollen sich an einem neuen Stamm des Eichhörnchen Virus angesteckt haben (auch bekannt als Borna Virus), der so aggressiv das Immunsystem der Menschen schädigt, dass sie nun in Deutschland gestorben sind. Das berichten weltweit zahlreiche Medien. Alle drei Männer hätten eine sogenannte Enzephalitis entwickelt. Zuvor hatten sie sich exotische Eichhörnchen im südlichen Mexiko und Mittelamerika angeschaut. Nicht klar ist, ob sie sich das Virus dort eingefangen haben, oder über deutsche Eichhörnchen. Es wird angenommen, dass die Virus-Übertragung auf alle drei Männer durch Kratzen oder Beisen der Eichhörnchen erfolgte.

Im Sommer freuen sich viele Deutsche über Eichhörnchen im Garten oder auf dem Balkon. Doch jetzt sind drei Deutsche am Eichhörnchen-Virus gestorben. Alle drei Männer waren Eichhörnchen Züchter.

Derzeit versuchen Experten die Gefahren von Eichhörnchen näher zu untersuchen. Deshalb wurde auch das Europäische Zentrum für Prävention und Kontrolle involviert. Auch auf Grund des Eichhörnchen-Virus wird davor gewarnt, Eichhörnchen zu füttern und ihnen zu nahe zu kommen. Gleichzeitig wird aber auch vor Panik gewarnt. Tödliche Eichhörnchen-Viren sind nach wie vor, heißt es, eher selten. Jedenfalls wird Dr. Marc Siegel, Professor für Medizin am New Yorker NYU Langone Medical Center mit den folgenden Worten von HealthDay zitiert:

"Es ist wahrscheinlich, dass das Bornavirus ursprünglich bei Pferden und Schafen aufgetreten ist und irgendwann auf Eichhörnchen übertragen worden ist und von dort eben durch kratzende oder beisende Eichhörnchen jetzt auf die Männer."

Ebenfalls sagte Prof. Siegel dass es bislang keine Beweise gebe, dass das Eichhörnchen-Virus sich leicht von Mensch zu Mensch übertragen könne. Wer von dem Virus befallen ist, hat Probleme mit dem Gehen und meist hohes Fieber. Beides kann schließlich zum Tod führen.