Hightech Startbahn: Start-Ups Sachsen nur 20 Mio. Wagniskapital 2013 geflossen

Gerade einmal rund 20 Millionen Euro privates Wagniskapital (venture capital) seien 2013 nach Sachsen geflossen, schreibt Frank Johannsen in der Leipziger Volkszeitung. Wichtigster Dreh- und Angelpunkt für Start-Ups beim Thema Anschubfinanzierung durch Wagniskapital sei nach wie vor in Deutschland die Hauptstadt Berlin:

Start-Ups haben es in Sachsen schwer.

Sachsen ist und bleibt für Start-Ups ein äußerst schwieriges Pflaster: Nicht nur dass die Justiz hier immer mal wieder knallhart gegen Start-Ups vorgeht - sowohl mit Razzien, als auch U-Haft gegen Internet-Unternehmer - nein: Es gibt auch kaum finanzielle Förderung - weder groß staatliche noch private.

Hier seien alleine 2013 insgesamt 185 Millionen Euro venture capital in Internet-Unternehmen investiert worden. So zitiert die LVZ Bettina Voßberg, die Vorsitzendes des Dresdner Netwerks "High Tech Startbahn Netzwerk e.V." mit den Worten: "Drei Viertel des gesamten Wagniskapitals im Osten geht nach Berlin":

Einmal jährlich lädt die private "Hightech Startbahn" (hightech-startbahn.de) Internet- und Digital-Unternehmer in der Start-Up-Phase nach Dresden ein, wo sie sich vor Kapital-Gebern präsentieren können. Mitte Oktober waren dafür rund 60 potentielle Geldgeber nach Dresden – Sachsens Hauptstadt – gereist.

So schreibt "Hightech Startbahn": "In unserem Netzwerk finden Start-ups genau die richtigen Fachkräfte und Mitarbeiter. Industriepartner und Mentoren finden Start-ups, mit denen sie gemeinsam Neues schaffen. Dienstleister können mit ihrer Expertise vielversprechende Kunden begleiten."