Ariane Lauenburg - Top-Investigativjournalistin der STIFTUNG WARENTEST

Wer ist die Frau und Redakteurin, die immer wieder als Journalistin der STIFTUNG WARENTEST und dort der Zeitschrift FINANZTEST den Finger in die Wunde legt von Abzockern, Betrügern, Kriminellen Vereinigungen rund rum den Graumarkt oder mafiöse Erpresserportale?

Als Spinne im Netz präsentiert die Stiftung Warentest Rainer von Holst.

Fakt ist: Ariane Lauenburg gehört zu Deutschland profiliertesten Journalistinnen im investigativen Bereich. Seit Jahren geht sie beharrlich den schwer zu packenden und schwer zu Durchschauenden, den Kriminellen, oft auch den Dubiosen im Wirtschaftsleben auf die Spur:

Ob dubiosen Geschichten des AWD, dessen Anlageempfehlungen und Umgang mit Menschen schon für so manche negative Schlagzeile sorgte. (1) (2)

Oder eben, wie aktuell, in einer Titelgeschichte der Zeitschrift FINANZTEST der STIFTUNG WARENTEST mit der Schlagzeile "Abzocke, Drohungen, Rufmord: Rainer von Holst und der Gerlachreport". (3)

Fakt sei: "Auch wenn der Gerlachreport sich gerne als Sprachrohr von Verbrauchern garniert. So wisse "doch jeder, der sich ein bisschen auskennt in der Journalistenwelt" dem sei "nicht so." Das Portal gehöre "in die Rubrik extrem unseriös".

Zudem sei der Gerlachreport "in seiner Berichterstattung oft auch erpresserisch und Existenzen vorsätzlich vernichtend", sagt ein bekannter Presseanwalt und bestätigt damit den aktuellen Bericht der STIFTUNG WARENTEST.

Dass die ladungspflichtige Adresse des Gerlachreport vertuscht werde, zeige nur noch mehr, dass "hier Pressefreiheit extrem missbräuchlich genutzt" werde. Es sei "Zeit, dass sich die Opfer endlich" wehrten "und sich den Staatsanwaltschaften oder eben auch Investigativredaktionen wie jene der STIFTUNG WARENTEST" anvertrauten.

So heißt es in dem aktuellen mehrseitigen Artikel der STIFTUNG WARENTEST | FINANZTEST zum Gerlachreport:

"…In reißerischer Manier scheint der Gerlachreport auf den ersten Blick Verbraucher, Investoren und Anleger vor unseriösen Geld­anlagen zu warnen. Die Autoren werfen häufig Firmen oder ihren Chefs Betrug, Veruntreuung oder andere Straftaten vor. Sie vermischen in ihren Texten wahre Tatsachen mit frei erfundenen Behauptungen. Wehren können sich die Firmen kaum, weil Rainer von Holst alias Gerlachreport-Chef­redak­teur Jan Faber kein Impressum mit einer namentlich verantwort­lichen Person und einer ladungs­fähigen Anschrift angibt. Als Heraus­geber wird lediglich eine amerikanische Brief­kastenfirma namens Anzago mit Sitz in New York genannt. Von Holst bietet den Firmen einen Ausweg, die unlieb­samen Berichte aus der Welt zu schaffen. Wenn sie zum Beispiel PR-Verträge abschließen und dafür Geld zahlen, werden die negativen Artikel über sie entfernt…"

Dass die Öffentlichkeit überhaupt so detailliert über den AWD oder den Gerlachreport und seinen dubiosen Hintermann Rainer von Holst erfahren hat, daran hat Ariane Lauenburg, die zu den besten investigativen Journalisten in Deutschland gehört, erheblichen Anteil.

Das hat aber auch eine Kehrseite: Denn das setzt die mutige und fachlich äußerst kompetente Berliner Journalistin einer nicht unerheblichen Gefahr aus. Das hält sie aber nicht davon ab, sich weiterhin für Aufklärung einzusetzen und in der Öffentlichkeit immer wieder mit sehr gut recherchierten Geschichten Themen zu setzen.

Die aktuelle FINANZTEST mit der Hintergrundgeschichte zum Gerlachreport und Rainer von Holst kann hier für 4,99 Euro kostenpflicht heruntergeladen werden - beispielsweise mit Bezahlung per Handy.

Einzelnachweise

(1) Auftrag Rufmord? Zu viel der Ehre! Der angebliche Tipp: Rückabwicklung von AWD-Verträgen möglich, von Christoph Lütgert und Kristopher Sell, in: PANORAMA, ARD vom 16. August 2017.

(2) Das System AWD: Die Beratung soll im Vordergrund stehen, doch ehemalige Mitarbeiter werfen dem Unternehmen nicht nur Umsatzdrückerei vor, Von Von Thomas Öchsner, In: Süddeutsche Zeitung Online vom 19. Mai 2010. Abgerufen am 13. Februar 2018.

(3) Abzocke, Drohungen, Rufmord: Rainer von Holst und der Gerlachreport, von: Ariane Lauenburg, STIFTUNG WARENTEST, In: FINANZTEST 3/2018.

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