Eine bayerische Sparkasse staffelt ihr Girokonto jetzt nach Buchungsposten – wie viel ein Konto in der Schweiz kostet, zeigt eine aktuelle Studie.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland hat die Sparkasse Dachau ihr Privatgirokonto auf vier Modelle zwischen 3,00 und 14,50 Euro Grundpreis im Monat umgestellt, gestaffelt nach der Zahl der Buchungsposten.
  • Eine deutsche Sparkasse ist in der Schweiz kein Vergleichsmassstab: Hier zählt die eigene Bankwahl. Laut der Privatkonto-Studie 2026 von moneyland.ch kommen Kartenzahlerinnen und Kartenzahler bei mehreren Banken ganz ohne Grundgebühr aus.
  • Bei anderen Banken addieren sich Jahresgebühren auf über 140 Franken – je nach Zahlungsverhalten (Karte oder Bargeld) und ob das Konto nur in der Schweiz oder auch im Ausland genutzt wird.

In Deutschland sorgt ein gestaffeltes Gebührenmodell der bayerischen Sparkasse Dachau gerade für Diskussionen: Je nach Zahl der Buchungen kostet das Girokonto dort zwischen 3,00 und 14,50 Euro im Monat.

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In der Schweiz funktioniert die Kontoführung anders – hier schwanken die Jahreskosten vor allem zwischen den einzelnen Banken, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Was in Deutschland passiert – und warum das für die Schweiz nicht direkt gilt

Die Sparkasse Dachau in Bayern berechnet ihr Privatgirokonto seit Kurzem nicht mehr als einfache Monatspauschale, sondern in vier Modellen, gestaffelt nach der Zahl der Buchungsposten: Überweisung, Lastschrift oder Kartenzahlung zählen jeweils einzeln. Der günstigste Tarif liegt bei 3,00 Euro, der teuerste bei 14,50 Euro im Monat, wie aus den Entgeltinformationen der Sparkasse Dachau hervorgeht.

Für Kontoinhaberinnen und Kontoinhaber in der Schweiz ist das zunächst nur eine Randnotiz: Die Sparkasse Dachau ist eine einzelne deutsche Regionalbank ohne Geschäft in der Schweiz, und das Schweizer Bankensystem funktioniert grundlegend anders – die Schweiz ist zudem kein EU-Mitglied, weshalb deutsche oder EU-weite Regeln zur Kontoführung hier nicht automatisch gelten. Interessant ist das Beispiel trotzdem, weil es zeigt, wie unterschiedlich Banken ihre Gebühren inzwischen staffeln können – ein guter Anlass, die eigenen Schweizer Kontokosten zu prüfen.

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Was ein Girokonto in der Schweiz tatsächlich kostet

Das Vergleichsportal moneyland.ch hat in seiner Privatkonto-Studie 2026 (veröffentlicht am 23. April 2026) 34 Anbieter in der Schweiz verglichen, auf Basis eines Profils mit 8’000 Franken Guthaben und zehn Überweisungen pro Monat. Für Personen, die überwiegend mit Karte bezahlen und ihr Konto nur in der Schweiz nutzen, kommen mehrere Anbieter ganz ohne Jahresgebühr aus – darunter laut Studie Bank Avera, Bank WIR, Migros Bank, Swissquote, UBS Key4, Valiant sowie mehrere Kantonalbanken und Neobanken wie Alpian, Neon, Yuh und Zak.

Bei anderen Banken fallen laut derselben Studie klare Jahresgebühren an: Raiffeisen rund 48 Franken, Postfinance rund 60 Franken, UBS (Standardkonto) rund 144 Franken – damit der teuerste Anbieter im Vergleich. Wer überwiegend bar statt mit Karte zahlt, zahlt bei mehreren Banken mehr: Bei Postfinance etwa steigen die Jahreskosten für Bargeldnutzerinnen und -nutzer laut Studie auf rund 120 Franken, bei der UBS auf rund 180 Franken. Wer sein Konto auch im Ausland nutzt, zahlt bei einzelnen Banken zusätzlich – bei anderen bleibt es beim gleichen Preis.

Was Kontoinhaberinnen und Kontoinhaber in der Schweiz jetzt prüfen können

Die Gebührenunterschiede in der Schweiz hängen stark vom eigenen Zahlungsverhalten ab: Wer praktisch nur mit Karte zahlt und das Konto nicht im Ausland nutzt, findet mehrere gebührenfreie Angebote. Wer häufig Bargeld bezieht oder das Konto auch im Ausland braucht, sollte die Jahreskosten der eigenen Bank mit den Werten aus der moneyland.ch-Studie vergleichen und dabei auf das eigene Nutzungsprofil achten, nicht nur auf die Werbeangaben der Bank.

Häufige Fragen

Gilt das deutsche Gebührenmodell der Sparkasse Dachau auch für Schweizer Banken?

Nein. Die Sparkasse Dachau ist eine einzelne deutsche Regionalbank ohne Bezug zur Schweiz. Schweizer Banken legen ihre Gebühren unabhängig davon fest, meist pro Konto und Zahlungsverhalten statt nach Buchungsposten gestaffelt.

Gibt es in der Schweiz kostenlose Girokonten?

Ja. Laut der moneyland.ch-Studie 2026 kommen mehrere Banken und Neobanken für Kartenzahlerinnen und Kartenzahler ganz ohne Grundgebühr aus, solange das Konto nur in der Schweiz genutzt wird.

Worauf sollte ich beim Vergleich besonders achten?

Auf das eigene Zahlungsverhalten: Kartenzahlung oder Bargeld, reine Schweizer Nutzung oder auch Auslandseinsatz. Die Jahreskosten unterscheiden sich laut Studie je nach Profil teils deutlich bei derselben Bank.

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Wie viel zahlen Sie für Ihr Girokonto in der Schweiz, und worauf achten Sie beim Bankvergleich? Schreiben Sie es uns in die Kommentare.

Quellen und Stand

Recherche- und Datenstand: 2. November 2026.

Transparenzhinweis: Bei Recherche, Strukturierung und Erstellung dieses Beitrags kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die verwendeten Quellen sind im Artikel aufgeführt. Die Veröffentlichung erfolgt erst nach manueller redaktioneller Freigabe. Länderfassung auf Basis eines Artikels von NETZ-TRENDS.de, für die Schweiz recherchiert.

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