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Autos 22.02.2017

Uber testet selbstfahrende Autos in Tempe

Uber präsentierte im Herbst 2016 eine Kolonne seiner autonomous cars in der Stadt Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania. (Bild: YouTube-Screenshot eines TechCrunch-Videos).

Der amerikanische Fahrdienstleister Uber testet jetzt in der US-Stadt Tempe im Bundesstaat Arizona fahrerlose Autos, sogenannte autonomous cars.

Der Test wird nicht nur ohne Fahrgäste durchgeführt. Vielmehr können Kunden über die Uber-App angeblich gezielt ein selbstfahrendes Auto bestellen. Dafür müssen die Nutzer in Tempe UberX aktivieren. In Deutschland gibt es bislang keine selbstfahrenden Uber-Autos.

Der Gouverneur von Arizona, Doug Ducey, 52, von der Partei der Republikaner, erklärte, er begrüße das Pilotprojekt der autonomen Uber-Autos in Tempe.

Sollte es dem einen oder anderen Fahrgast in einem selbstfahrenden autonomen Auto zu unheimlich werden, dann bietet Uber an, dass die autonome Fahrt jederzeit beendet werden kann und die Weiterfahrt über einen normalen Uber-Fahrer abwickelt wird.

Das mit dem Fahrer ist dann kein Problem. Denn in jedem selbstfahrenden Uber-Auto sitzt generell zur Überwachung ein wirklicher Mensch. Er kann auf Wunsch des Fahrgastes jederzeit die Fahrt an sich reißen. Dies gilt ebenso, wenn eine Gefahrensituation dies unerwartet doch für angebracht erscheinen lässt.

Arizona ist für Uber ein Ausweichquartier. Zuvor hatte die Heimatregion von Uber-Konkurrent Google, also Kalifornien, dem Fahrdienstleister Uber weitere Fahrten mit fahrerlosen Automobilen auf den Straßen des Sonnenstaates untersagt.

Als Grund wird genannt: Uber habe den kalifornischen Behörden bislang angeblich nicht die erforderlichen Papiere vorgelegt, welche zu einer Genehmigung für das autonome Fahren geführt hätten können. Zumindest ist das die Lesart, welche derzeit behauptet wird. Bislang hatte Uber seine autonomous cars unter anderem in Pittsburgh (Bild) oder San Francisco getestet.


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