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Technik Apple: Neue iMacs mit 4K-Display und Skylake

Bild: Apple

Ohne großes Tamtam hat Apple heute seine komplette iMac-Reihe aktualisiert. Dabei setzt das kleine 21,5-Zoll-Modell erstmals auf einen Retina-Bildschirm mit 4K. Der größere 27-Zoll-iMac löst zwar weiterhin mit 5K auf, arbeitet allerdings mit Intels neuester Prozessoren-Generation um einiges flotter als der Vorgänger.

Für die Einführung neuer iMac-Modelle verzichtete der Kultkonzern auf eine seiner bekannten Präsentationen. Stattdessen versendete Apple eine schnöde Pressemitteilung aus Cupertino. Darin verspricht Marketing-Guru Phil Schiller „ein ultimatives Desktop-Erlebnis mit neuesten Technologien, großartigen Displays und hochmodernem Design“.

Und tatsächlich gibt es jede Menge Neuerungen für den Apple-Computer…

21,5-Zoll-iMac mit Retina-Bildschirm

Insbesondere der kleinere 21,5-Zoll-iMac macht einen großen Sprung nach vorne. Das liegt vor allem daran, weil das letzte größere Update fast zwei Jahre her ist. Doch das Warten hat sich gelohnt. Erstmals erhält der 21,5-Zoll-iMac ein Retina-Display, das mit 4.096 x 2.304 Pixeln auflöst. Erste Hinweise darauf sickerten bereits Ende Juni mit Apples neuestem Betriebssystem El Capitan durch.

Bei der 27-Zoll-Variante hat sich an der Auflösung von 5K nichts geändert. Neu ist allerdings, dass Apple alle Vorgängermodelle mit Standard-Display aus dem Sortiment genommen hat. Demnach lösen alle 27-Zoll-Modelle mit 5120 x 2880 Pixeln auf. Der kleinere iMac ist auch weiterhin in einer aktualisierten Form ohne Retina-Bildschirm erhältlich.

Schnellere Prozessoren und Grafikkarten

Ein Geschwindigkeits-Update gibt es für beide iMac-Modelle. Während der 4K-iMac mit Intels 5. Prozessoren-Generation Broadwell arbeitet, setzt der 27-Zoller auf gesockelte Desktop-Prozessoren des Nachfolgers Skylake. Damit hat sich Apple von Intels älteren Haswell-Prozessoren komplett verabschiedet, die in allen Vorgänger-Modellen verbaut waren.

Etwas enttäuschend ist die Grafikkarte des kleineren 4K-iMacs. Anstelle einer separaten GPU kommt Intels integrierte Grafikeinheit Iris Pro 6200 zum Einsatz. Ob das allerdings für aktuelle Spiele und aufwendige Programme ausreicht, müssen künftige Benchmarks noch zeigen.

Wer dennoch auf eine dedizierte Grafikkarte nicht verzichten möchte, sollte zu einem 27-Zoll-Modell greifen. Der 5K-iMac besitzt nämlich nicht nur den schnelleren Skylake-Prozessor, sondern kommt auch mit einer separaten GPU aus dem Hause AMD.

Je nach Ausstattung findet sich im 27-Zoll-iMac eine Radeon R9 M380, R9 M390 oder R9 M395 mit 2 GB Speicher wieder. Für 300 Euro mehr kann das größte iMac-Modell auch mit einer R9 395X ausgestattet werden. Letztere Variante besitzt sogar 4 GB Grafikspeicher.

Wenig Arbeitsspeicher für viel Geld

Sparsam zeigt sich Apple beim Arbeitsspeicher. Sämtliche Modelle arbeiten gerade mal mit 8 GB Ram. Gegen Aufpreis kann das 21,5-Zoll-Modell auf bis zu 16 GB erweitert werden, bei der 27-Zoll-Variante sind sogar 32 GB möglich.

Alle neuen Modelle sind ab sofort lieferbar. Das 21,5-Zoll-Modell gibt es ab 1249 Euro mit dem Standard-Bildschirm. Wer auf das 4K-Display nicht verzichten kann, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Hierfür verlangt der iPhone-Konzern mindestens 1699 Euro. Die Preise für den 27-Zoll-iMac beginnen ab 2.099 Euro.

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