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Travel24.com AG Studie Kosten Carsharing: Stationäre oder Free-Floating Angebote?

06.10.2014

Des Deutschen liebstes Kind, das Auto, konkurriert mit immer mehr Alternativen. Ein eigenes Auto zu fahren kostet Benzin, Steuern, Versicherungen und Reparaturen. In deutschen Großstädten wissen Autofahrer zusätzlich von horrenden Parkgebühren zu berichten. Wer nicht auf seine Flexibilität verzichten, sich aber von den Kosten des eigenen PKWs befreien möchte, sollte sich mit Carsharing befassen.

Carsharing ist die gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen und soll so nicht nur die Umwelt sondern auch das Portmonee der Autofahrer entlasten. Eine Studie des Online-Reiseportals Travel24.com (Travel24.com AG) hat sich die Angebote der Carsharing-Anbieter genauer angeschaut und anhand fünf verschiedener Situationen, für die der geneigte Autofahrer am liebsten sein Auto nutzt, die Preisofferten geprüft. Vorab sollte man die Unterschiede der beiden Carsharing-Modelle kennen:

So gibt es stationäre Angebote, bei denen Fahrzeuge an einer Station abgeholt werden müssen und die Zeiten vorab geplant und gebucht werden. Zum anderen offerieren große Autohersteller oder -vermieter wie Daimler und Europcar mit Car2Go, BMW und Sixt mit DriveNow und Citroën mit multicity sogenannte Free-Floating-Modelle. Hier kann das Auto innerhalb eines Geschäftsgebietes flexibel gemietet und abgestellt werden, ohne das Zeiten vorab gebucht werden müssen.

Bei beiden Modellen gleich: Die Angebote lassen sich entweder über eine Smartphone-App oder über die Internetseite des Anbieters buchen. Erhebliche Preisunterschiede zwischen den Angebotsmodellen Die Travel24.com-Tester fanden erhebliche Preisunterschiede heraus, teils mit bis zu 200 Prozent Kostendifferenz. Eine zweistündige Fahrt, zum Beispiel zum Einkaufen, koste den Studienmachern zufolge gerade einmal 10 Euro bei Flinkster, einem stationären Angebot der Deutschen Bahn.

Auch beim Carsharing lohnt es sich die Kosten zu vergleichen

Mehr als drei Mal so teuer wird es bei gleicher Nutzung bei multicity, dem Free-Floating-Angebot des KFZ-Herstellers Citroën. Wer eine längere Tour, wie im Test von Travel24.com, mit siebenstündiger Fahrt am Samstag und 60km Fahrleistung buchen möchte, ist am günstigsten beim stationärem Anbieter Cambio mit 21,50 Euro aufgehoben - im Schnitt verlangen die stationären Anbietern aber etwas über 30 Euro für diese Fahrt.

Teuer ist es hier vor allem bei dem stationären Angebot von Volkswagen Quicar: 54 Euro für die Shoppingtour ist ein wahrlich happiger Preis. Satte Überziehungsgebühren im stationären Angebot Die Free-Floating-Angebote waren bis auf wenige Ausnahmen über alle von Travel24.com getesteten Szenarien teurer als die stationären Angebote. Dafür bietet diese Angebotsform seinen Kunden einiges mehr an Freiheit.

Wie sich im Test von Travel24.com zeigte, geht der komplette Kostenvorteil der stationären Angebote verloren, wenn man zum Beispiel in den Stau gerät und dies nicht meldet. Eine unangekündigte Verspätung bei stationären Anbietern kostet bis zu 50 Euro Strafe. So kostete beispielsweise das Quicar-Angebot bei der von Travel24.com getesteten zweistündigen Nutzung einst 18 Euro – bei 20 Minuten unangemeldeter Verspätung sind dann jedoch saftige 68 Euro fällig.

Free-Floating bringt mehr persönliche Freiheit, ist bequemer, aber teurer

Free-Floating bietet mehr Luxus und Freiheit Hier spielt das Free-Floating-Angebot seine Stärken aus. Zwar sind die Preise teurer, doch Gedanken um die Nutzungszeit muss man sich nicht machen. Man fährt solange man will und stellt das Auto einfach im Geschäftsgebiet ab, egal wo man sich gerade befindet. Abgerechnet wird dann meist im Minutentakt oder über vorab gebuchte Prepaid-Tarife. Weiterer Vorteil:

Diese Angebotsform offeriert meist modernere und schickere Fahrzeuge von BMW, Mercedes oder Smart. Derzeit findet sich dieses Modell allerdings nur in Städten wie Berlin, München und Hamburg. Bei mehrtägigen Ausflügen lohnt sich der "klassische Mietwagen".

Im von Travel24.com getesteten Wochenendausflug zeigen sich bei allen Anbietern recht hohe Preise. So kostet eine Fahrt mit 450km an zwei kompletten Tagen bei den Anbietern im stationären Betrieb günstigstens 80 Euro, im Schnitt ist aber mit rund 140 Euro bei den stationären Anbietern zu rechnen.

Im Free-Floating-Modell ist der Preis bei multicity allerdings mit 78 Euro das günstigste Angebot. Da es sich hier allerdings um Elektrofahrzeuge handelt, ist solch eine Langstrecke eher nicht ratsam. Daher rät das Reiseportal seinen Nutzern hier auf den gewöhnlichen Mietwagen umzusteigen, denn das koste nur ab 50 Euro aufwärts. Die komplette Carsharing-Studie gibt es HIER zum herunterladen.




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