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Terror 9/11: Versicherungsbetrugs-Vorwurf um Milliarden-Forderungen des Larry Silverstein

Das Leid der Opfer der 9/11-Anschläge in New York ist bis heute groß. Dennoch versuchten einige, wie der Inhaber des World Trade Center, ein dickes Geschäft mit dem Leid der anderen zu machen, werfen viele dem Inhaber des World Trade Centers vor. Foto: netz-trends.de
16.07.2013

Das durch Terroranschläge am 9. September 2001 (9/11) zerstörte World Trade Center wird für die Inhaber nachträglich zu einem Milliarden-Geschäft. Über 8 Mrd. US-Dollar möchte der letzte Inhaber des World Trade Center Komplexes, Larry Silverstein, von Versicherungen und Fluglinien kassieren. Viele werfen ihm Bereicherung vor auf Grund des Geschäfts mit den mythischen Dimensionen der schrecklichen Terroranschläge, welche über 3000 Menschen im Jahr 2001 das Leben kosteten. Einige werfen Larry Silverstein nun "den größten Versicherungsbetrug in der Geschichte" vor ("the world's worst case of insurance fraud...ever"). Zu diesen Worten greift beispielsweise der arabisch-islamische Wissenschaftler Dr. Kevin Barrett. Er gilt als der bekannteste amerikanische Kritiker des "War on Terror" der US-Regierung.

Bislang forderte Larry Silverstein als Wiedergutmachung für die von Terroranschlägen zerstörten World Trade Center Komplexe die gigantischen Summen von 3,5 Mrd. US-Dollar von Fluglinien und Fluglinien-Dienstleistern. Hinzu kommen 4,9 Mrd. US-Dollar, welche ihm bereits von Versicherungen zugesprochen wurden. Insgesamt geht es also um 8,4 Mrd. US-Dollar.

Doch: Immer mehr US-Bürgern gehen diese Summen viel zu weit. Sie stünden in keinem Verhältnis mehr zu dem tatsächlich entstanden Immobilienschaden. Denn die Silverstein zugesprochenen Summen gehen nur an ihn und möglicherweise seine Geschäftspartner, aber wohl nicht an die Opferfamilien der durch die Terroranschläge getöteten US-Bürger.

So wirft denn Kevin Barrett dem Inhaber des World Trade Center vor, wonach Larry Silverstein der "größte Immobilien-Schwindler" sei und obendrein vor dem "korruptesten Gericht" derzeit in Manhattan noch mehr Geld aus den Terroranschlägen herauszuschlagen suche. So geht es in New York seit Montag dem 15. Juli 2013 um die Frage: Wie viel Versicherungsgelder und Schadenersatzleistungen durch Fluggesellschaften stehen dem Inhaber des World Trade Center Komplex zu den bereits ausbezahlten Milliarden-Geldern angeblich noch zu?

8,4 Mrd. US-Dollar Wiedergutmachung für World Trade Center oder Gier?

Während Silverstein meint, ihm stünde die ungewöhnlich hohe Summe von insgesamt rund 8,4 Mrd. US-Dollar für die Gebäudekomplexe des World Trade Centers zu, werfen ihm Kritiker Maßlosigkeit und pure Gier im Geschäft mit dem Leide von tausenden Menschen, deren Liebsten in den Terroranschlägen umkamen, vor.

Zudem habe er selbst einen Teil der Gebäudekomplexe zerstört, welche von den Anschlägen gar nicht direkt nachhaltig betroffen gewesen seien. Diesen Schluss ließ bereits die Dokumentation "America Rebuilds" aus dem Jahr 2002 zu. Schon damals, vor über zehn Jahren, wird dem Besitzer des World Trade Center Komplexes vorgeworfen, er habe vorsätzlich die kontrollierte Zerstörung des WTC-7, eines 47-Stock Hochhaus veranlasst, welches innerhalb von nur 6,5 Sekunden in sich zusammengebrochen war. Gerüchten zufolge habe das Larry Silverstein auch mittlerweile mehr oder weniger bestätigt.

Silverstein bleibt jedoch dabei, wonach die Airliners indirekt eben auch die Zerstörung des WTC-7-Gebäudes verschuldet hätten, da dieses auf Grund der Terroranschläge gegen die beiden Haupt-Zwillingstürme des World Trade Centers eben nicht mehr sicher gewesen wäre.

Dennoch sprechen nach wie vor Millionen Menschen weltweit - und wahrscheinlich auch zu Recht - von der "mysterious destruction of Building 7" sowie beim Building 7 als dem "Rosetta Stone of 9/11". Damit meinen sie, dass der Ablauf der Anschläge des 9/11 wenig glaubhaft wäre und möglicherweise eben auch umfangreicher Versicherungsbetrug eine Rolle gespielt haben könnte.

Vorsätzliche Sprengung des Gebäude 7

Der amerikanische 9/11-Kritiker Dr. Kevin Barrett verweist darauf, wonach "alle unabhängigen Experten, welche den Fall des World Trade Gebäudes 7 nachträglich virtuell untersucht haben, ebenso tausende Architekten und Ingenieure, zu der Überzeugung" gelangt seien, wonach das Gebäude 7 komplett unabhängig von den Terroranschlägen zerstört worden sei.

Was viele Amerikaner empört, ist, dass Silverstein, obgleich er zugab, dass im Falle des WTC-7-Gebäudes eine durch ihn veranlasste "kontrollierte Sprengung" stattgefunden habe, dieser dennoch 861 Mio. US-Dollar Schadenersatz von den Versicherungskonzernen erhalten habe - zusätzlich zu den ihm bereits ausbezahlten 4 Mrd. US-Dollar für die anderen zerstörten Gebäude des Trade Center Komplexes.

Bislang beschuldigen die Versicherungskonzerne Silverstein nicht offen des Versicherungsbetruges. Kritiker sehen den Grund aber vor allem darin, dass sie sich fürchten, damit die mythische Dimension der 9/11-Anschläge auf amerikanisch-israelischer Seite zu beschädigen und damit einen nicht gewollten Domino-Effekt einer imageschädigenden öffentlichen Debatten auszulösen. Dennoch gebe es Versicherungskonzerne, schreiben US-Blogs, die Silversteins gigantische Finanz-Forderungen mittlerweile als "absurd" beschreiben würden.

Besonders stören sich Kritiker daran, wonach Silverstein doppelte finanzielle Wiedergutmachung suche - sowohl von den Versicherungen wie von den Airlines ("double recovery").

Verbindungen zu schwerreichen jüdischen Organisationen

Diese Kritik ist nicht ganz von der Hand zu weisen, bedenkt man, dass Silverstein im Jahr 2001 gerade einmal rund 115 Mio. US-Dollar für die Übernahme des World Trade Center Komplexes bezahlt hatte - und zwar nur wenige Monate vor den Terroranschlägen.

Dubios in der Debatte rund um den angeblich angemessenen Schadenersatz für die Gebäude des World Trade Center ist zudem, dass Silverstein als behördliche Auflage hatte, den asbestverseuchten World Trade Center Komplex einer umfangreichen und teuren Asbestsanierung zu unterziehen. Deshalb war auch der Kaufpreis von 115 Mio. US-Dollar ungewöhnlich niedrig.

Als ein enger Geschäftspartner von Silverstein gilt der "fellow Zionist billionaire Lewis Eisenberg, Chair of the Republican National Committee and head of the New York Port Authority" - also der jüdische Milliardär Lewis Eisenberg, Charmain des Republikanischen Nationalen Komitees und Chefs der New Yorker Hafen-Behörde. Es heißt, wonach Silverstein mit Eisenberg den World-Trade-Center-Deal eingefädelt habe.

Sowohl Silverstein wie Eisenberg würden zudem führende Positionen in der umstrittenen milliardenschweren "United Jewish Appeal" (UJA) halten, einer Organisation, die sich nach außen hin als wohltätig gibt ("charity organization"), der aber von nicht wenigen unterstellt wird, dass sich ihre Wohltätigkeit arg in Grenzen halte. Wie für reiche jüdische Organisationen üblich, hält angeblich auch die UJA enge Kontakte zur Regierung von Israel.

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